ISIS-Terror: Terrorführer al-Masri bei US-Luftschlag getötet

Irak, Syrien, Libyen – in diesen Ländern wütet die Terrormiliz „Islamischer Staat“ besonders brutal. Die Anti-IS-Koalition hat ihre Angriffe gegen den IS intensiviert. Deutschland beteiligt sich auch: mit Aufklärungsflugzeugen und Soldaten.

Donnerstag, 09. Februar, 02.08 Uhr: Die US-Streitkräfte haben in Syrien bei zwei Luftschlägen elf Mitglieder des Terrornetzwerkes Al-Kaida getötet. Das teilte das Pentagon am Mittwoch in Washington mit. Unter den Getöteten sei mit Abu Hani al-Masri auch ein hochrangiger Terroranführer, der enge Kontakte zur Führungsspitze der Al-Kaida und früher auch zu Terrorfürst Osama bin Laden unterhalten hatte. Die Luftschläge dämmten die Schlagkraft von Al-Kaida bedeutend ein, hieß es vom Pentagon. Die USA würden mit ihrer Strategie, Al-Kaida in Syrien anzugreifen, fortfahren. Sichere Häfen für Terroristen würden nicht geduldet.

Mittwoch, 08. Februar, 00.22 Uhr: Der Chef der US-Luftwaffe hat Überlegungen der neuen US-Regierung zur Intensivierung der Luftangriffe auf die Dschihadistenmiliz IS skeptisch bewertet. Ein stärkerer Einsatz der Luftwaffe müsste abgestimmt werden mit einem parallelen Vormarsch von Anti-IS-Kräften am Boden, sagte General David Goldfein am Dienstag in Washington. Zudem müsse der Militäreinsatz eingebettet sein in politische und diplomatische Bemühungen.

 

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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