Im Wald übten Eduard K. (22) und seine jungen Eiferer schon den „heiligen Krieg“

Das Schaubild in den Räumen des Staatsschutzes der Kölner Polizei glich einem Stern. Über ein Jahr lang hatten die Ermittler im Präsidium alle brisanten Kontakte einer Islamisten-Gruppe aus Düren zur gewaltbereiten Extremistenszene in Deutschland und halb Westeuropa zusammengetragen.

Die Verbindungslinien zu Dschihadisten in zahlreichen anderen Bundesländern erinnerten an einen großen Himmelskörper. Die aufwändigen Nachforschungen der Ermittlungsgruppe (EG) „Stern“ förderten ein besorgniserregendes Bild zu Tage.

Nach FOCUS-Online-Informationen hatte sich in Düren offenbar eine militante Szene radikal-islamischer Salafisten rund um den 22-jährigen Konvertiten Eduard K. gebildet. Die siebenköpfige Kerntruppe junger Eiferer trainierte für den Kampf gegen die Ungläubigen (Kuffar). Observationsteams beobachteten die mutmaßlichen Sympathisanten der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) bei zwei Übungen in einem Waldstück bei Düren.

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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