UNO, GB behandeln verfolgte Christen als „Feinde“

von Raymond Ibrahim

  • Lord George Carey verklagt das britische Innenministerium, weil es angeblich gegenüber christlichen Flüchtlingen „institutionell voreingenommen“ ist und sich daher an der, wie er es nennt, „ständigen Kreuzigung von Christen im Nahen Osten“ mitschuldig macht.
  • Wenn es um das Angebot von Asyl geht, scheint Großbritannien „zugunsten von Muslimen zu diskriminieren“ statt Christen. Die Statistiken scheinen diese Behauptung zu bestätigen: „Von 4.850 syrischen Flüchtlingen, die 2017 vom Innenministerium zur Neuansiedlung angenommen wurden, waren nur elf Christen…“ — Stiftung Barnabas, 2. November 2017.
  • Einer Reihe anderer christlicher Ordensleute wurde ebenfalls ein Visum verweigert, darunter einer Nonne mit einem Doktortitel in biblischer Theologie aus Oxford; einer weiteren Nonne, die kein persönliches Bankkonto hatte; und einem katholischen Priester, der nicht verheiratet war.
  • Christliche „Ungläubige“ brauchen sich gar nicht erst zu bewerben, radikale Muslime hingegen werden mit offenen Armen empfangen.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen scheint entschlossen zu sein, verfolgte Christen von jeglicher Hilfeleistung auszuschließen. Laut einem kürzlich erschienenen Bericht von CBN News:

Christlich-syrische Flüchtlinge … wurden von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien daran gehindert, Hilfe vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, dem UNHCR, zu erhalten.

Einer der Flüchtlinge, Hasan, ein zum Christentum konvertierter Syrer, erzählte uns in einem Telefongespräch, dass muslimische UNO-Lagerbeamte „wussten, dass wir Muslime gewesen waren und Christen wurden und sie behandelten uns mit Verfolgung und Spott. Sie ließen uns nicht in das Büro ein. Sie haben unsere Bitte ignoriert.“

Hasan und seine Familie sind jetzt untergetaucht, aus Angst, von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar getötet zu werden. Sich zum Christentum zu bekehren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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