Wenn Franziskus von Licht spricht … ist es die Hölle

ati kann: Beim Vatikan bleibt generell erst einmal alles beim Alten. Der alte Wein wird besonders gern zu Weihnachten fix in neue Schläuche um gepanscht. An den seit Ewigkeiten gepredigten geheuchelten Zielen hält man knallhart fest.

Die haben sich zur umfänglichen Bereicherung der Institution mehr als bewährt. Aktuell möchte man, wie immer, Hunger, Not, Armut und Elend in der Welt beseitigten. Nur ist die Kirche dafür nicht zuständig, das müssen schon die Schäfchen leisten. Wohl aber fühlt sich der Vatikan dazu berufen, die Hilfsgüter der Schäfchen für die Ärmsten, im Namen Jesu Christi, für sich selbst in Massen zu horten. Dafür ist selbst Konzernchef Franziskus keine Heuchelei zu peinlich.

Wie jedes Jahr zu Weihnachten, wird der Etikettenschwindel in Rom mal wieder auf die Spitze getrieben. Wer sich das komplett geben möchte, kann den Frevel hier nachlesen: Urbi et Orbi • Die Weihnachtsbotschaft des Papstes in vollem Wortlaut … [Vatican-News]. Für die Menschen gibt er dabei sehr viel gute Ratschläge. Aber was den größten, nicht bilanzpflichtigen Konzern auf diesem Planeten anbelangt, bleibt es bei der völligen Dunkelheit. Keine Transparenz, keine Erleuchtung, nicht einen kleinen Funken.

Deshalb ruft der Prophet: »Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht« (Jes 9,1). Ja, in den Herzen der Menschen gibt es Finsternis, doch das Licht Christi ist heller. Es gibt die Finsternis innerhalb der persönlichen, familiären und sozialen Beziehungen, doch das Licht Christi ist heller. Es gibt die Finsternis bei den wirtschaftlichen, geopolitischen und ökologischen Konflikten, doch das Licht Christi ist heller.

Bei der vorstehenden Predigt (Zitat daraus) vergaß Franziskus wie selbstverständlich, dass die Steigerung von Finsternis „Vatikan“ lautet. Wenn man dafür einen angemessenen Vergleich suchte, muss man unweigerlich auf ein „schwarzes Loch“ zu sprechen kommen. Das saugt auch alle Materie auf, wie der Vatikan die materiellen Güter dieser Erde. Diese Weihnachtsheuchelei dient also nur der weiterführenden Irrlichterei. Ebenso wie seine Vorgänger, treibt er die Schäfchen weiter ins Dunkel und macht den Christus zum Hampelus für seine böse Marktschreierei. Genau so, wie es bereits in der Bibel geweissagt steht … für den Antichristen.

Franziskus möchte „illuminieren“ … vergeblich

Vorzugsweise hätte er über die geistige Finsternis im Vatikan referieren sollen, weniger über die in den Herzen der Menschen. Im Vatikan hat man das (geistige) Licht so sicher und tief vergraben, dass nicht einmal der Papst selbst es wiederfinden kann.

Es ist unter so unendlich großen Bergen von Geld und Gold verborgen, dass es mit den größten Anstrengungen nicht zu befreien ist. Aber an dieser Stelle kommt fast jeder christlich denkende Mensch unweigerlich in größte Versuchung … dem Papst von Mammons Gnaden sanft ins Ohr zu säuseln … „doch das Licht Christi ist heller“.

Um all das zu verhindern, kippt der Vatikan täglich neues Gold, unendlichen materiellen Reichtum und viel Nebelbomben auf den elenden Haufen, ins schwarze Loch, damit ja kein Quäntchen Licht entweiche und auf ewig verborgen bleibe.

Das einzige Licht im Vatikan, welches einen rötlich trüben Widerschein in die Welt entlässt, stammt aus der direkt und offen aus dem Vatikan zugänglichen Hölle. Dem lauschigen, dauerbeheizten Plätzchen, an dem man gerne die Seelen der Schäfchen röstet. Dieser Widerschein soll das neue Licht für die Christen sein, ginge es nach dieser Brut.

„Obi et Orbit“ … der zeitgemäße Segen

Fürwahr, solange der Mammon das Zepter im Vatikan schwingt, wäre doch so ein edler Baumarkt-Segen die korrektere Wahl, für das weltumspannende Höllen Do-it-yourself Netzwerk. Nun gut, aber auch da bleibt es bei den Missverständnissen. Die Kirche könnte, soweit sie es denn wollte, das Elend auf der Erde fast im Alleingang beseitigen.

Wenn sie allein in Deutschland fast 400 Mrd. Euro schwer ist, wie muss dann die weltweite Bilanzsumme des Syndikats ausfallen? Aber sicher, Armut und Elend zu produzieren war schon immer das einträglichere Geschäft.

Viel lohnenswerter als selbige beseitigen zu wollen. Letzteres brächte nur Punkte im Himmel … bzw. auf geistiger Ebene. Eine Währung, für die sich der Vatikan nicht wirklich interessiert, weil keine materiellen Punkte hier auf Erden. Und so ist kaum damit zu rechnen, dass der billionenschwere Vatikan seine Geschäftspoltik ändert.

Seelen verkaufen … statt zu retten, ist die wahre Berufung des Vatikan. Wenn man unter diesen Gesichtspunkten, egal welchem Papst zuhört, wird das sehr schnell so sonnenklar, wie das verheißene Licht, welches von dem endlos, bis heute missbrauchten Christus ausgeht.

Jesus Christus ist der erste und größte Missbrauchsfall der Kirche, aber beileibe noch nicht der letzte. Erst wenn die Satansbrut von den Schäfchen getrennt ist, kann das was werden mit der Rettung der Menschheit. Daran kann und wird der Vatikan kaum Anteil haben, ist er doch selbst der übelste Unrat.

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.