Glaubensabfall in Italien durch Bischöfe gefördert

Der Österreicher Alexander Tschugguel hat sich bekannt, die Pachamama-Statuen in den Tiber geworfen zu haben. Starke Reaktionen blieben nach der Aktion nicht aus: selbst Papst Franziskus hatte sich bei denen entschuldigt, die sich durch den Tiberwurf verletzt gefühlt hatten.

Nun setzen die Bischöfe Italiens nach: Ein Gebet an Pachamama, »Mutter Erde« wurde in einer offiziellen Brochüre der »Fondazione Missio« einer Missions-Abteilung der Italienischen Bischofskonferenz gefunden, wie LifeSitenews berichtet.

Im Gebet wird die Pachamama angerufen, Fruchtbarkeit zu schenken und es wird um gutes Wetter gebeten.

Die Pachamama wird von Indigenen Stämmen in den Anden aber auch im Norden Argentiniens, sowie in Brasilien, Bolivien und Peru als Fruchtbarkeitsgöttin angebetet.

Die Brochüre ist Teil einer Reihe über katholischen Missionen, die während der Synode in Rom, vor allem das Amazonas-Gebiet thematisiert hatte.

Natürlich bestätigt dieses Gebet vor allem die Befürchtung von vielen Katholiken: Dass die Pachamama-Statuen, die in der kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt waren, wirklich heidnische Götzendarstellungen waren.

Rituale an die Pachamama, die von Schamanen durchgeführt werden, beinhalten verschiedene Riten, wobei das bedeutendste im August stattfindet, im Monat in dem »Mutter Erde« müde und ausgelaugt ist. Der Ritus besteht aus Tanzen, Singen und Trinken auf einer Matte, auf der Opfergaben bereitet werden, von denen einige rituell verbrannt werden, um »Mutter Erde« damit zu nähren.

Das Ritual ähnelt stark dem Gebetstreffen das im Vatikan im Beisein von Papst Franziskus stattfand (Freie Welt berichtete).

Das eine solche Götzenstatue in einer katholischen Kirche ausgestellt wurde hat bei Katholiken einen Skandal ausgelöst. Auch brasilianische Bischöfe hatten sich kritisch dazu geäußert. Papst Franziskus hatte dazu geschwiegen.

Erst als einige Laien aktiv wurden, um die Sache selbst in die Hand zu nehmen, und die Statuen in den Tiber warfen, meldete sich Franziskus zu Wort. Anstelle die Sorge der Gläubigen Erst zu nehmen, entschuldigte er sich im Namen der Initiatoren.

Was diese Geste bewirken soll außer Zwietracht und Zweideutigkeit zu sähen, steht in den Sternen. Jedenfalls wird durch sie einmal mehr die Richtung klar, in der Papst Franziskus die katholische Kirche steuert – in den Abfall vom Glauben und eine menschenfreundliche UNO-Religion.

https://www.freiewelt.net/nachricht/glaubensabfall-in-italien-durch-bischoefe-gefoerdert-10079452/

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.