Europa droht der Araber-Sturm

Die massive Unzufriedenheit in den arabischsprachigen Ländern vom Maghreb bis zum Irak wird Europa eine neue Migrationswelle bringen. Diese wird die Migrationskrise von 2015 in den Schatten stellen.

Die arabischsprachigen Länder von Nordafrika bis Westasien haben ein gravierendes Problem: Während die Bevölkerung mangels Geburtenkontrolle stark wächst und ein Großteil der Bevölkerung unter 30 Jahre alt ist, mangelt es an Schulen und noch mehr an Arbeitsplätzen.

Die soziale Unzufriedenheit wächst und mit ihr auch der Wunsch sich in der Ferne ein besseres Leben zu suchen. Nicht umsonst eskalieren die Proteste wie im Irak, im Libanon, in Algerien und in Ägypten.

Doch während in den reichen Ölstaaten wie Saudi-Arabien, Kuwait, Katar oder den Vereinigten Arabischen Emiraten vor allem Filipinos, Inder, Bangladeshis, Pakistaner und dergleichen als Gastarbeiter tätig sind, suchen die jungen Menschen aus Nordafrika und Westasien offenbar lieber den Weg nach Europa. Dort gibt es Geld auch ohne arbeiten zu müssen und trotzdem noch die Chance auf etwas Wohlstand.

Nicht zu vergessen, dass wohl kaum ein arabischer Vater seine Tochter irgendwo in einem fremden Haushalt für 400 Dollar als Hausmädchen arbeiten lassen würde, wenn man sie bei dem akuten Männerüberschuss im Land auch verheiraten kann.

Von der „Familienehre“ ganz abgesehen – wer weiß, was dem Mädchen dort blüht. Nicht wenige Hausmädchen werden in den arabischen Ölländern von ihren Arbeitgebern (oder deren Söhnen) vergewaltigt.

Von Michael Steiner

contra-magazin.com

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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