Thilo Sarrazin: „Merkel ist der Inbegriff des Unheils für Deutschland“

Von Prof. Dr. Jörg Meuthen

Thilo Sarrazin ist dafür bekannt, dass er sich nicht den Mund verbieten lässt auch nicht von seiner eigenen Partei, die dies schon mit einem Parteiordnungsverfahren erfolglos versucht hat.

Im Interview mit FOCUS Money sollte er nun den Satz ergänzen: „Angela Merkel ist …“ Seine Antwort: „… der Inbegriff des Unheils für Deutschland.“ Damit spricht er das aus, was viele Bürger denken: Angela Merkel ist der Inbegriff des Unheils für Deutschland.

Diese knallharte Aussage begründet der ehemalige Bundesbanker in besagtem Interview ausführlich. So verweist Sarrazin beispielsweise auf die enormen Probleme, die mit Merkels Masseneinwanderung kulturfremder Menschen einhergehen, und rät zur Schließung der Grenze, denn eine weitere Einwanderung über das Asylsystem müsse unbedingt verhindert werden.

Er fordert dagegen ein Einwanderungsgesetz, das zugleich zwingend den Schutz der Grenze erfordere. Er vergleicht die Situation mit einem Türsteher an einer Diskothek; Zitat Thilo Sarrazin:

„Ein Einwanderungsgesetz ist ja auch völlig sinnlos, wenn ich einen Nebeneingang schaffe. Stellen Sie sich eine Disco vor, in der Türsteher ihren Haupteingang bewachen. Die Türsteher sorgen dafür, dass nur derjenige reingelassen wird, den man reinlassen möchte.

Das wäre das Einwanderungsgesetz. Wenn aber 30 Meter weiter jeder durch eine weitere unbewachte Tür reinkommen kann, dann ist der Türsteher unnütz. Die Bedingung für ein wirksames Einwanderungsgesetz sind also kontrollierte Grenzen.“

Die aktuelle Politik seiner Partei sowie der Merkel-Union könnte allerdings nicht weiter von diesem Vorschlag entfernt sein: Jeder, der an der Grenze ankommt und das Wort „Asyl“ ausspricht, darf rein – und bleibt in der Regel als Sofort-Rentner auf Dauer hier.

Zeit daher, den Haupteingang zu überwachen und den Nebeneingang zu schließen. Zeit für die AfD.

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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