Neue „Super-Zecke“ breitet sich in Deutschland aus

Sputniknews

Sommerzeit ist Zecken-Zeit – meint man. In Wahrheit ist die Gefahr, die von den kleinen Blutsaugern ausgeht, schon jetzt sehr akut, berichtet das Internetportal derwesten.de.

Bereits mit dem Start ins Frühlingswetter sind die Zecken wieder richtig viel unterwegs. Und sie sind gefährlich, denn sie können Borreliose und den Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME) übertragen, der eine Hirnhautentzündung verursachen kann.

Und die Gefahr vor Zecken ist in diesem Jahr größer als je zuvor. Das Robert-Koch-Institut hat mittlerweile fünf weitere Regionen in Deutschland zu FSME-Risikogebieten erklärt. Mit dem Emsland ist erstmals auch eine Region in Norddeutschland besonders gefährdet. Für Borreliose gibt es dagegen keine regionalen Unterschiede, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag.

Eine zusätzliche, nicht zu unterschätzende Gefahr geht zudem von einer neuen Zeckenart aus, die eine tödliche Krankheit auslösen kann. Die Hyalomma-Zecke wird wegen ihrer Größe auch Super-Zecke genannt. Sie kann bis zu fünfmal so groß werden wie die Zeckenarten, die in Deutschland bislang heimisch sind. 

Die Super-Zecke ist durch den Vogelzug aus Südeuropa nach Deutschland eingewandert, hat durch die Dauerhitze im letzten Sommer erstmals in großer Zahl überlebt. Und sie überträgt Krankheiten, die es hier bislang noch nicht gab. Und die können lebensgefährlich sein. Neben dem Fleckenfieber gehört auch das Krim-Kongo-Fieber dazu – eine Virus-Erkrankung, die in zahlreichen Fällen tödlich endet. 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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