Erster muslimischer Bürgermeister in Nordamerika kämpft gegen Hass-Rhetorik

Naheed Nenshi ist der erste muslimische Bürgermeister einer nordamerikanischen Metropole. Aus dem kanadischen Calgary heraus setzt er sich für die Verständigung der Religionen ein, kritisiert Donald Trump und will so viele Flüchtlinge wie möglich aufnehmen.  Den US-Republikaner Donald Trump kann Naheed Nenshi nicht so richtig ernst nehmen. Mit der Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime in die USA habe sich der republikanische Präsidentschaftskandidat mit seiner Mutter und Schwester angelegt, witzelt Nenshi. „Denn die wollen nach Hawaii reisen.

Und das sind zwei Frauen, mit denen man sich besser nicht anlegen sollte.“ Dann wird der 43-Jährige wieder ernst. „Solche Aussagen sind lächerlich, aber sie erzeugen Spaltung. Der Ton in dieser Debatte hat sich in den letzten Monaten deutlich verschärft – und da müssen wir gegen angehen.“

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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