Bund errechnet für 2017 Asylkosten von 21 Milliarden Euro

Für die Bewältigung der Flüchtlingskrise hat der Bund nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr rund 20,8 Milliarden Euro ausgegeben. Das zeige die jährliche Auflistung des Bundesfinanzministeriums über die Asyl- und Integrationskosten, berichtet das „Handelsblatt“ am Donnerstag.

Der Bericht soll voraussichtlich am 30. Mai im Kabinett verabschiedet werden. Die Summe setzt sich aus zwei Blöcken zusammen: Der größte sind Maßnahmen zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Das Geld wird etwa vom Entwicklungs- und dem Außenministerium ausgegeben. In dem Bericht beziffert Finanzminister Olaf Scholz (SPD) diesen Bereich für 2017 auf insgesamt 14,2 Milliarden Euro.

Der zweite große Ausgabenposten ist die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung für die Länder und Kommunen bei den Flüchtlings- und Integrationskosten. Im Jahr 2017 waren das 6,6 Milliarden Euro. Dabei geht es unter anderem um Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung, für den sozialen Wohnungsbau oder Kosten für Unterkünfte.

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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