Proteste gegen „Hizb-ut Tharir“ in Kopenhagen

tahrir1Die Versammlung zum Thema „Stolz auf Scharia“ von der extremistischen Gruppe Hizb-ut Tahrir, bei der sich in den Nørrebrohallen in Kopenhagen Mitglieder und Unterstützer der internationalen Islamistengruppe trafen, wurde von Gegenprotesten begleitet.

Hizb-ut Tahrir unterstützt offen das Kalifat und wird als eine von fünf Extremistengruppen in Dänemark bewertet. Bei dem Treffen ging es um Forderungen an die Stadt Kopenhagen, die in ihrem geplanten Integrationsplan die Zahl der Schariaanhänger verringern will. Hizb-ut Tahrir bezeichnete diese Strategie als einen „Angriff gegen den Islam und Muslime“ und hielt eine Versammlung ab, um zu demonstrieren, dass man die Umsetzung des Schariarechts unterstütze.

 

The Local berichtet, dass sich unter den Gegendemonstranten der Lokalpolitiker Lars Alan Rasmussen sowie die Abgeordnete der Venstre Partei, Inger Støjberg befunden haben. Støjberg hatte Anfang des Jahres vorgeschlagen, dass es Migranten aus muslimischen Ländern schwerer gemacht werden soll sich in Dänemark niederzulassen. Rasmussen betonte, er sei gekommen um zu zeigen dass die Gemeinschaft sich geschlossen gegen Hizb-ut Tahrir und deren islamische Botschaft stelle.

 

EuropeNews 8 Dezember 2014

 

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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