Kirchen im Nahen Osten brauchen Einheit

„Im Orient werden die Kirchen geeint sein oder sie werden nicht mehr sein“: Diese dramatische Formulierung der christlichen Patriarchen des Nahen Ostens vom Anfang der 1990er Jahre stellte die Generalsekretärin des „Rates der Kirchen des Nahen Ostens“ (MECC), Prof. Souraya Bechealany, in den Mittelpunkt ihrer Eröffnungsansprache der Jahresversammlung des Rates im Kloster von Bqennaya im Libanon.

Der MECC hatte jahrelang keine Versammlungen abgehalten, in Bqennaya wurde ein Neuanfang gesetzt, wie die katholische Nachrichtenagentur „AsiaNews“ berichtet. Der Ökumenismus sei von entscheidender Bedeutung für die Wirksamkeit des interreligiösen Dialogs und des christlichen Zeugnisses im Nahen Osten, unterstrich Prof. Bechealany, die an der katholischen „Université Saint-Joseph“ in Beirut lehrt.

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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