Stresshormone spielen kurz vor dem Anschlag verrückt

Im Mittelpunkt der Forschung steht die Frage, wie sich Attentäter vor einem Anschlag verhalten und ob es Auffälligkeiten gibt. Außerdem wird erforscht, ob ein Computerprogramm diese Auffälligkeiten rechtzeitig entdecken könnte. RTL-Terrorismusexperte Michael Ortmann hat sich die Arbeit der Experten einmal genauer angeschaut.

So hat Prof. Dr. Dietmar Heubrock Szenen vor Anschlägen anaylsiert und das Verhalten von Attentätern getestet. Er ist sich sicher: man kann Terroristen vor einem Anschlag erkennen. Die Ermordung des russischen Botschafters in Ankara sei ein gutes Beispiel: Der 22-jährige Attentäter ist nervös, er fasst sich immer wieder an sein Jackett, er spielt mit seinen Händen, greift in seine Tasche, holt aber nichts heraus.

 

Er fasst sich mehrmals an die Nase. Dann erschießt er den russischen Botschafter Andrej Karlow. Ein Verhalten, das weltweit identisch ist.

 

Vor allem in den letzten 20 Minuten vor einem Anschlag würden die Stresshormone verrücktspielen. Zwar kenne jeder von uns nervöse Verhaltensweisen. Dennoch gibt es einen Unterschied: die Häufigkeit.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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