Dutzende schicken Morddrohung an die Gründerin der liberalen Moschee in Berlin

Rund 100 Morddrohungen, einmal sogar auf der offenen Straße. Die Gründerin der liberalen Moschee in Berlin, Seyran Ates, musste in den vergangenen zwei Wochen viele Beschimpfungen ertragen. Nach den zahlreichen Drohungen wurde jetzt der Personenschutz für die Frauenrechtlerin rund um die Uhr verschärft.

Bereits 1984 entging Ates nur knapp einem Attentat

Ates sagte der „Welt am Sonntag“: „Über die sozialen Medien habe ich wegen der Moscheegründung so viele Morddrohungen bekommen, dass das LKA zu der Einschätzung gelangt ist, mich rund um die Uhr schützen zu müssen.“

 

Bereits 1984 entging sie nur knapp einem Attentat: Ates ging in einer Beratungsstelle für Frauen gerade mit einer Klientin Papiere vom Arbeitsamt durch, als ein rechtsextremer Türke die Frau erschoss und Ates lebensgefährlich verletzte. Nach einer ihrer Buchveröffentlichungen musste sie ihre Kanzlei wegen der Drohungen für zwei Jahre schließen.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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