Großbritannien hat seine Seele an Qatar verkauft

qatar_gb2Auf den Straßen fahren Autos mit dem Logo des Islamischen Staats (IS). In Sichtweite des Stadtzentrums liegt die offizielle Vertretung der Taliban. Die Jihadisten destabilisieren mindestens 15 Länder, von Algerien bis Pakistan, sie dirigieren ihre Operation aus Villengegenden oder, wie im Fall der Terrorgruppe Hamas, aus den Luxussuiten großer Hotels, wo man sie manchmal dabei beobachten kann, wie sie sich im Liegestuhl neben dem Pool entspannen.

 

In den Moscheen werden einige der einflussreichsten extremistischen Ideologien der Welt gepredigt, die Worte werden über einen Fernsehsender in die ganze Welt übertragen. Hunderte Millionen britische Pfund flossen in Organisationen, die von Großbritannien als terroristisch bezeichnet wurden, viele davon sind Regierungsorganisationen.

Was Andrew Gilligan in der britischen Zeitung Telegraph hier beschreibt ist das Land Qatar. Weiterhin beschreibt er, wie offizielle Regierungsvertreter viele Dollars an al-Qaeda weitergeleitet haben. Das ist das Land mit dem der britische Premier Cameron kürzlich einen Verteidigungs- und Sicherheitsvertrag abgeschlossen hat. Ging es bei dem Deal um ein Versprechen der Qataris ihre dieses Verhalten zu beenden?

 

Oder hat sich Qatar dazu verpflichtet seine Unterstützung für militante Islamisten aufzugeben, oder die Führer der Muslimbruderschaft aus dem Land zu werfen? Natürlich nicht.

 

 

Tatsächlich war es Großbritannien das Konzessionen gemacht hat, sich verpflichtet hat Geheimdiensterkenntnisse mit dem Staat Qatar zu teilen und das sich dazu verpflichtet hat enger mit den Sicherheitskräften zusammenzuarbeiten. Uns wurde gesagt, Cameron hätte bei seinem Treffen mit dem Emir von Qatar harte Worte gesprochen. Stattdessen scheint es so, dass er ihn die meiste Zeit um Geld angebettelt hat.

 

 

 

EuropeNews / 7 November 2014

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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