Nike kündigt Kopftuch für muslimische Sportlerinnen an

Sportartikelhersteller Nike plant eine Kollektion für muslimische Sportlerinnen. Auch ein Kopftuch wird dazugehören, das die Performance nicht hemmen soll. Zuvor hatten Athletinnen über unbequeme Ausrüstung geklagt.

Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike will mit spezieller Ausrüstung für muslimische Frauen den arabischen Markt erobern. Der US-Konzern stellte am Mittwoch, dem internationalen Frauentag, mit dem „Pro Hijab“ eine Kopfbedeckung für muslimische Athletinnen vor.

Die Kollektion, die zuvor von der Eiskunstläuferin Zahra Lari aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf Instagram präsentiert worden war, soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

Nike untermauert mit dem Sport-Kopftuch aus atmungsaktivem Polyester seine Ambitionen im Mittleren Osten und will so nach eigenen Angaben auch gesellschaftlich ein Zeichen setzen. Mit dem Hidschab wolle man mehr Frauen und Mädchen zum Sport animieren, die in der Region immer noch auf Widerstände stießen, teilte der Konzern mit.

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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