USA: Der Einfluss der Islamisten auf die Demokratische Partei

mbusaVon Marco Maier

Es ist kein Geheimnis, dass die Clinton Foundation Millionen an Dollar von radikalen Islamisten erhalten hat. Sowohl aus dem von Wahhabiten geführten Saudi-Arabien als auch die Muslimbrüder aus Katar zählen zu den großzügigen Sponsoren der Clintons, die das Spiel von „pay to play“ – also der simplen Bestechung – längst schon meistern. Die ganze Politik der „Demokraten“ ist von solchen Verbindungen geprägt.

Interessant sind jedoch weitere Aspekte. So ist Anthony Weiner, ein Politiker der den Clintons sehr nahe steht, der (inzwischen wegen eines „puritanischen“ Skandals) Ex-Mann von Huma Abedin – doch wirklich getrennt haben sie sich nicht. Abedin selbst ist US-Bürgerin die in Saudi-Arabien aufgezogen wurde. Ihr Vater leitet eine akademische Zeitschrift, die den Muslimbrüdern nahesteht und bei der sie jahrelang Redaktionsassistentin war.

 

Ihre Mutter hat den Vorsitz in der saudischen Vereinigung der weiblichen Mitglieder der Muslimbruderschaft und arbeitete mit der Ehefrau des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mursi zusammen. Ihr Bruder Hassan arbeitet auf Rechnung von Scheich Yusuf al-Qaradawi, dem Prediger der Muslimbrüder und spirituellen Berater des katarischen Senders Al-Jazeera.

 

Heute spielt Huma Abedin neben dem durch die „Podesta-Mails“ in den medialen Fokus geratenen Wahlkampfleiter John Podesta eine führende Rolle in Clintons Wahlkampagne. Podesta selbst war unter Präsident Bill Clinton der Stabschef des Weißen Hauses. Dieser ist zudem für 200.000 Dollar auch der Lobbyist Saudi-Arabiens im US-Kongress. Wobei natürlich auch Hillary Clinton Dank der großzügigen Zuwendungen (angeblich haben die Saudis bis zu 20 Prozent ihres Wahlkampfs finanziert) den Saudis gegenüber recht wohlgesonnen gegenübersteht.

 

Huma Abedin ist nicht das einzige mit der Bruderschaft verbundene Mitglied der Obama-Regierung. Der Halbbruder des Präsidenten, Abon’go Malik Obama, ist Schatzmeister des Missionswerks der Muslimbruderschaft im Sudan und Vorsitzender der Stiftung Barack H. Obama. Er ist dem sudanesischen Präsidenten Omar el-Bechir direkt unterstellt. Mehdi K. Alhassani war von 2009 bis 2012 im Nationalen Sicherheitsrat der USA – auch er ist Muslimbruder. Auch der Botschafter der Vereinigten Staaten bei der Islamischen Konferenz, Rashad Hussain, ist Muslimbruder.

 

Die Clinton-Stiftung hat ihrerseits als Verantwortlichen für ihr „Klima“-Projekt Gehad el-Haddad eingesetzt, einen der globalen Führer der Muslimbruderschaft, der bis dahin Leiter einer Koran-TV-Sendung war. Sein Vater war 1951 einer der Mitbegründer der Bruderschaft bei ihrer Neubildung durch die CIA und den MI6. Gehad verließ die Stiftung 2012 zu dem Zeitpunkt, als er in Kairo Sprecher des Kandidaten Mohammed Mursi wurde, dann offizieller Sprecher der Muslimbrüder weltweit.

 

Angesichts dieser Tatsachen macht man sich natürlich auch Gedanken darüber, wie sehr die US-Politik – insbesondere jene der Demokratischen Partei – von solchen radikalen Islamisten beeinflusst wird. Andererseits sieht man entsprechende Auswirkungen im Syrien-Krieg, wo die Vereinigten Staaten radikalislamische Gruppen mit Geld und Waffen unterstützen, um den säkularen Präsidenten Bashar al-Assad zu stürzen. Auch ist es so nicht verwunderlich, dass Hillary Clinton als Außenministerin Barack Obamans die Bombardierung Libyens vorantrieb, welche große Teile des Landes in die Hände von radikalislamischen Milizen fallen ließ.

 

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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