Kinderehen: Mindestens 1.000 Kinderehen in Deutschland

kindereheIm Zug der Migrantenschwemme, zu verantworten von der Merkel-Regierung und dem Wegfall der Grenzkontrollen vor knapp einem Jahr, hat die Zahl der Kinderehen in Deutschland dramatisch zugenommen. Mathias Rohe, Rechts- und Islamwissenschaftler an der Universität Nürnberg-Erlangen, hält die vom »Bundesamt für Migration und Flüchtlinge« (BAMF) offiziell genannte Zahl von 1.000 Kinderehen für geschönt. Diese sei, so Rohe, »konservativ geschätzt«. Er gehe von weitaus mehr Fällen aus.

»Früher«, so wird Rohe in einem Bericht der »Frankfurter Allgemeinen vom 23. August zitiert, »waren die Behörden nur in Einzelfällen mit Kinderehen konfrontiert, nun sind sie überfordert.« diese Überforderung zeige sich auch an einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) in Bamberg aus Mai dieses Jahres.

 

Trotz anderslautenden, klaren und unmissverständlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) erkannte das OLG eine Ehe eines 14-jährigen Mädchens aus Syrien mit ihrem Cousin, einem Blutsverwandten, an.

Rohe fordert, auch weiterhin geschlossenen Ehen von Personen unter 16 Jahren die Anerkennung zu verweigern respektive diese im Vorlauf der Eheschließung zu verbieten. Ehen unter 18 sollten dagegen weiterhin ausnahmsweise zulässig bleiben, jedoch konsequenter als bisher durch die Jugendschutzbehörden beaufsichtigt werden.

 

Das vom OLG Bamberg gesprochene Urteil hält er für fatal. In Deutschland habe sich seit Jahren die klare Linie durchgesetzt, dass eine Ehe stets gegen wesentliche Grundsätze des deutschen Rechts verstoße, wenn einer der Partner jünger als 16 ist. Nun brauche man klare Regeln. Daher begrüße er, dass sich jetzt der Bundesgerichtshof mit dem Fall beschäftigt.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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