Islam-Schulen sind Jihadisten-Schmieden

azhaschule

مدرسة الازهر: تصوير وجيه فلبرماير

In Floridsdorf hat ein islamischer Verein ein Erziehungszentrum aufgebaut: mit Kindergarten, Hort, Volksschule, Mittelschule und auch einem Oberstufenrealgymnasium. Bei islamischen Fundamentalisten waren die privat betriebenen Einrichtungen beliebt. So sollen Mohamed Mahmoud und Firas H. dort zur Schule gegangen sein, bevor sie nach Syrien in den Jihad zogen. Bisher wurde weitgehend unkontrolliert und auch im Kindergarten der Koran unterrichtet.

Der Stadt Wien wurde das nun zu viel: Ende Juni sperrte sie den Kindergarten zu, „weil dort immer wieder Koran-Unterricht gegeben wurde“, bestätigte das Büro von Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) ÖSTERREICH. Problematisch war dabei nicht nur die Ausrichtung, sondern auch der Umgang mit Geld. So sollen beispielsweise prunkvolle Marmorbrunnen mit Fördergeldern der Stadt bezahlt worden sein.
Seit April ermitteln Finanzpolizei und Staatsanwaltschaft. Im Mai kündigte die zuständige Magistratsabteilung 10 (Kindergärten) den Fördervertrag. Ende Juni musste der Verein Insolvenz anmelden. Der Vorsitzende Hassan Mousa war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Ob auch die früheren Schulen der Austro-Jihadisten schließen müssen, ist noch offen.

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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