Italien soll sich bei „Oriana Fallaci“ entschuldigen

orianafallaciAm Freitag, 15.09.2006 starb die italienische Journalistin und Schriftstellerin Oriana Fallaci (76) an Krebs. Ihren verbalen Feldzug gegen den Islam haben ihr in Italien viele übel genommen. Jetzt leistet einige Abbitte.

Laut die Zeitung „Die Welt“ finden sich Zitate aus ihren letzten Werken, die angesichts der aktuellen Gräuel doch recht prophetisch klingen: „Die Selbstmordattentäter töten uns nicht nur aus Lust am Töten. Sie wollen uns brechen. Uns verängstigen, ermüden, entmutigen, erpressen. Ihr Ziel ist nicht, die Friedhöfe zu füllen. Nicht, unsere Wolkenkratzer zu zerstören, unsere Eiffeltürme und Kathedralen. Sie wollen unsere Seele und unsere Vorstellungen zerstören, unsere Gefühle und unsere Träume.“

 

Sie sah Religion des Propheten Mohamed einzig das Bestreben, den Okzident kriegerisch und demografisch zu unterwerfen – und sie zweifelte an der Kraft der westlichen Vernunft, sich dieser Herausforderung erfolgreich entgegenzustellen.

 

In ihrem auf Deutsch erschienenen Werk „Die Kraft der Vernunft“ verurteilt Oriana Fallaci den Islam als eine ihrer Ansicht nach aggressive und expansive Glaubensrichtung, deren Anhänger systematisch das Ziel verfolgten, die christlich geprägte Welt in ihre Gewalt zu bringen.

Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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