Saudi-Wurst sorgt für Ärger im Stadion

«Das ist schon sehr dreist», sagt ein 23-jähriger Leser-Reporter gegenüber 20 Minuten. Der St. Galler bekam beim Länderspiel Italien gegen Saudi-Arabien am Montag im Kybunpark eine ganz spezielle Stadion-Wurst: «Sie war noch in der Plastikverpackung eingepackt und lag im Ketchup auf dem Pappteller.» Er habe den Verkäufer völlig verdutzt angesehen, als er sie ihm für 7.50 Franken in die Hand drückte. Genervt, aber hungrig, ass der 23-Jährige seine Wurst trotzdem.

Dabei steckte eigentlich ein guter Gedanke hinter dem Missgeschick des Stadion-Caterings: «Wir haben damit gerechnet, dass zwischen 50 und 100 arabische Fans in Stadion kommen und haben darum extra 75 Würste aus 100 Prozent Rindsfleisch in unser Angebot genommen», sagt Urs Egger, Inhaber von Egger’s Catering Service.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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