Schweigemärsche gegen Christenverfolgung: Verfolger bleiben ungenannt

Die „Christian Solidarity International“ (C.S.I.) veranstaltete am 25. Mai in Wien einen Schweigemarsch, um auf das Problem der Christenverfolgung aufmerksam zu machen. Laut der Organisation sind weltweit bis zu 100 Millionen Christen religiösen Repressalien ausgesetzt. 100 Millionen Menschen, das sind in etwa die Bevölkerungen der Bundesrepublik Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zusammengenommen – so viele Menschen werden weltweit aufgrund ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus verfolgt.

Interessant ist dabei, dass mit keinem Wort darauf eingegangen wird, wer denn so viele Christen verfolgt, beziehungsweise in welchen Ländern diese aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Sind es etwa brahmanistische Inder, die den Christen das Leben zur Hölle auf Erden machen? Gehen buddhistische Länder wie Japan, Thailand oder Myanmar mit intoleranter Härte gegen christliche Minderheiten vor? Verfolgen exotische Religionen wie der Santeria-Glauben in Brasilien oder der in Teilen Afrikas und der Karibik verbreitete Voodoo-Kult ihre christlichen Mitmenschen?

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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