London muss Brexit-Abschiedsrechnung früher zahlen

Die britische Regierung hat eingestanden, dass sie die Abschiedsrechnung für den Austritt aus der EU früher begleichen muss als bislang erwartet. Brexit-Staatssekretärin Suella Braverman sagte am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss in London, dass die Milliardenzahlung schon vor Fertigstellung des von ihrem Land gewünschten Handelsabkommens mit der EU fällig werde.

Bislang hatten britische Minister immer den Eindruck erweckt, sie könnten die ausstehenden Zahlungen als eine Art Faustpfand nutzen, um die Stellung Großbritanniens in den Handelsgesprächen zu stärken. Premierministerin Theresa May hatte sich im Dezember mit der EU im Grundsatz darauf geeinigt, dass ihr Land im Zusammenhang mit dem Brexit noch offene Rechnungen begleichen muss. Dabei geht es etwa um Pensionsverpflichtungen und zugesagte Mittel für Förderprogramme. Die Zahlungen dürften sich auf einen Betrag zwischen 40 und 44 Milliarden Euro summieren.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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