Warum mischt sich Iran überall im Nahen Osten ein?

Zwischen Iran, seinen Nachbarn und dem Westen gibt es ein tiefes Missverständnis. Es geht dabei um die Frage, warum sich Teheran überall in der Region einmischt, Terrorgruppen finanziert und einen Autokraten wie Baschar al Assad an der Macht hält. Für die saudische Führung, die meisten anderen Golfstaaten und Israel lautet die Antwort: Weil in Teheran radikale Mullahs das Sagen haben, die ihr Modell vom Gottesstaat in der ganzen Region durchsetzen wollen.

Der saudische Außenminister nennt Iran einen „revolutionären Schurkenstaat“. Das Land sei der „bei weitem kriegerischste Akteur“ im Nahen Osten, es strebe nach Hegemonie und betrachte versöhnliche Gesten seiner Gegner bloß als Zeichen der Schwäche. Die Saudis kaufen deshalb in großen Mengen Waffen in den Vereinigten Staaten. Sie haben sich mit Israel verbündet, und Washington hat sich unter Trump ganz auf ihre Seite geschlagen.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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