CNN soll Demonstration von „friedlichen Muslimen“ inszeniert haben

Ausland. Ein Video von Dreharbeiten des US-Senders CNN sorgt für Aufregung im Netz: Der Nachrichtensender hat offenbar eine muslimische Demonstration gegen den Terror inszeniert.

Die britische Kolumnistin Katie Hopkins postete das Video auf Twitter – danach wurde es zehntausendfach geteilt. Die 42-Jährige wirft CNN vor, die Demonstration arrangiert zu haben.

Und es wirkt tatsächlich wie eine Szene aus einem Spielfilm: Einige muslimische Frauen legen einen Blumenkranz auf den Bürgersteig. Dann stellen sie sich lächelnd hin und halten Schilder mit einer Anti-IS-Botschaft vor die Kamera.

„Jetzt will ich euch eine wunderbare Szene zeigen“, erklärt CNN-Reporterin Becky Anderson den Zuschauern.

In sozialen Medien sind sich viele Nutzer sicher: Der stark linksgerichtete TV-Sender hat einen Beitrag inszeniert, um muslimische Einwanderer als friedlich und gut darzustellen.

CNN weist die Kritik jedoch von sich. Programmdirektor Brian Shelter schreibt auf Twitter: „Das ist Unfug. Die Polizei ließ die Demonstranten durch die Absperrung, um ihre Plakate zu zeigen. CNN hat dies gemeinsam mit anderen Medien einfach nur gefilmt.“

Stattdessen behauptet er, „rechtsextreme Twitter-Nutzer“ würden mit ihren Vorwürfen „die Leute täuschen“.

Katie Hopkins postete anschließend mehrere Bilder, die zeigen sollen, wie dieselbe kleine Gruppe Muslimen immer wieder vor Kameras an verschiedenen Orten posiert.

 

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Über Wagih Felbermayer

Chefredakteur der Presseagentur Euro Arab Press Fotoreporter Webdesigner

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