Der Koran aus mathematischer Sicht

Ein Gastbeitrag von Barbara Köster

Seit Anfang dieses Jahrtausends ist bei den Islamwissenschaftlern die Welt nicht mehr in Ordnung. Ein dahergelaufener Quereinsteiger, der sich Christoph Luxenberg nennt – eine kühne Reminiszenz an Georg Christoph Lichtenberg und den aufrührerischen Geist der Aufklärung – legte ein grundstürzendes Buch vor, das den Koran zu einem in großen Teilen christlichen und dazu ursprünglich in syrischer Sprache geschriebenen Text erklärt.

Hatten Islamwissenschaftler bis dahin in Harmonie und Übereinstimmung – der ursprünglichen Bedeutung des Wortes islâm – mit der Tradition und den Vorgaben der muslimischen Islamgelehrten geforscht und fraglos den Koran für den bedeutendsten Text in arabischer Sprache gehalten – so tun sie dies mehrheitlich zwar immer noch, denn es nicht zu tun, ist noch nicht opportun, aber der Stachel sitzt im Fleische.

Das bohrende Gefühl wird kaum nachlassen, denn die Islamforschung ist um noch eine Stimme und eine Methode reicher geworden, die vor allem diejenigen ansprechen könnte, die klassischen geisteswissenschaftlichen Vorgehensweisen wie Philologie und Hermeneutik eher reserviert gegenüberstehen und lieber zählen und messen. Der Einsatz der Mathematik in der Koranforschung, kombiniert mit Geschichts- und Islamwissenschaft, ist ein Novum.

Der französische Ingenieur J.-J. Walter, geboren 1932, hat 2013, also im fortgeschrittenen Alter, eine Dissertation vorgelegt, deren vom Autor selbst vorgenommene Zusammenfassung in englischer Sprache im neuen Sammelband der Gruppe Inârah erschienen ist, einem Verbund historisch-kritisch arbeitender Islamforscher, zu der auch der erwähnte Christoph Luxenberg gehört. (Literaturangaben unten) Einige Ergebnisse will ich hier ziemlich schmucklos referieren. Sie dürften selbst für eingefleischte Korankritiker verblüffend sein.

  1. Walter nutzt die Methode „Analysis of Text Data“ (ATD), die bei Militär und Geheimdiensten verwendet wird, sich aber auch bei der Analyse klassischer Texte bewährt hat. In seiner Zusammenfassung geht er auf die mathematischen Grundlagen nur kurz ein und legt den Schwerpunkt auf die Ergebnisse.

ATD ermöglicht es, die Signatur eines Textes zu identifizieren. Worterkennung, die z.B. bei der Durchsuchung von E-Mails zum Einsatz kommt, um verdächtige Botschaften auszufiltern, reicht dafür nicht aus. Man muss auf die Ebene der Zeichen gehen, also die Anzahl und Kombination von Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen etc. analysieren.

So weist ein Text von Marcel Proust besonders lange Sätze auf, und die Zahl der Punkte an einem Satzende, bezogen auf jeweils tausend Buchstaben, ist geringer ist als bei den meisten anderen Autoren. Diese niedrige Zahl ist ein Indiz, dass Proust der Verfasser ist. Hat man mehrere solcher Indizien, am besten einige hundert, so ist die Signatur mit Gewissheit erkennbar. Die Signatur ist sozusagen die DNA eines Textes, sagt Walter. Mit der DNA lässt sich eine Person von jeder anderen unterscheiden (außer bei eineiigen Mehrlingen natürlich), mit der Signatur lassen sich Textverfasser unterscheiden. Damit kann man auch herausfinden, mit welcher Wahrscheinlichkeit wie viele Autoren an einem Text beteiligt sind, und damit kommen wir zum Koran.

Unabhängig vom Glauben der Muslime, dass der Koran das direkte Wort Gottes ist, das Mohammed offenbart wurde, gibt es eine Reihe von Experten und Laien, die weder annehmen, dass der Koran Gottes Wort ist noch dass er von Mohammed verfasst wurde. Mohammeds Urheberschaft ist jedoch noch Konsens in der herrschenden Islamwissenschaft und auch bei Islamkritikern häufig eine selbstverständliche Prämisse. Sogar in diesen Kreisen kann man sich oft gar nicht vorstellen, dass der Koran etwa nicht von einer einzigen Person namens Mohammed wäre.

Walter greift diese Kernaussage des Islams als Hypothese auf und macht sich daran, sie zu überprüfen. Als erstes identifiziert er 28 Themenbereiche im Koran, die darin verstreut vorkommen. Im Koran treten Themen meistens verstreut auf: Ein Gedankengang wird angefangen, fallen gelassen und an anderer Stelle wieder aufgenommen. Walter stellt sie jeweils in Blöcken zusammen, sodass nun 28 components (ich übersetze mit „Bausteine“) auf ihre Signatur zu erforschen sind.

Dahinter steht die Annahme, dass jeder Themenkomplex unterschiedliche Autoren hat. Auf diese Bausteine wendet er einen Algorithmus an, den Mathematiker speziell für ihn entwickelten.

Von den 28 Bausteinen weisen 21 einen so spezifischen Stil auf, dass jeder von ihnen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 999.999 zu einer Million von einem anderen Autor stammen als der Rest des Korans.

Fünf Bausteine kommen auf eine Wahrscheinlichkeit von 999.993 zu einer Million, dass jeder Autor ein anderer ist als die des übrigen Korans. Also kann bei 26 von 28 Bausteinen eine Signatur identifiziert werden.

Daraus ist allerdings nicht zu schließen, dass der Koran 26 Verfasser hätte. Die Bausteine werden noch mit dem mathematischen Tool „Distanz“ auf Ähnlichkeit überprüft. Nach diesem Schritt bleiben 19 voneinander unabhängige Bausteine übrig.

Nun können aber mehrere Autoren über dieselben Themen geschrieben haben und die gefundene Signatur eine „gemischte“ sein. Jeden einzelnen Vers einem Autor zuzuordnen, ist nicht möglich, weil zur Erkennung einer Signatur eine durchschnittliche Anzahl von zehn Versen notwendig ist. Walter kommt zu dem Ergebnis, dass von den 19 Bausteinen neun von jeweils einem Autor stammen und zehn von jeweils mehreren. Insgesamt sind nach seiner Berechnung am Koran mindestens 30, höchstens 100, am wahrscheinlichsten um die 50 Autoren beteiligt. Der Auffassung, dass der Koran nur von einer Person geschrieben wurde, ist damit widerlegt.

  1. Als nächstes befasst sich Walter mit dem Zeitraum der Entstehung des Korans. Als Ausgangspunkt nimmt er wieder eine islamische Glaubensregel, und zwar die der Unerschaffenheit des Korans. Danach gab es den Koran bereits vor der Erschaffung der Welt.

Die Lehre von der Unerschaffenheit des Korans kam erstmals um das Jahr 750 auf,

wurde in der Regierungszeit Harûn ar-Raschîds verfestigt und ab etwa dem Jahr 800 allgemein akzeptiert. Gegner dieser Auffassung war die Gruppe der Mu’taziliten, die sich damit unter herrschaftlicher Protektion für eine kurze Zeit in der Mitte des 9. Jhs. durchsetzen konnten. Danach wurden sie als Häretiker verfolgt, und bis heute gilt jeder als Häretiker, der dem Dogma von der Unerschaffenheit des Korans widerspricht.

Gemäß diesem Glaubenssatz ist Allah der Sprecher aller Verse des Korans. Damit nicht vereinbar ist jedoch, dass Allah in zumindest 315 Versen nicht der Sprecher sein kann, weil er selbst darin als dritte Person genannt ist. Diese Situation wird dadurch gerettet, dass dem Vers das Wort „Sag“ (arab. qul) vorangestellt ist. Damit wird jeder Satz über Allah zu einem Satz von Allah.

Walters These ist, dass diese 315 Verse aus der Zeit vor 750 stammen und das Wort „Sag“ hinzugefügt wurde, als zwischen 750 und 800 die Lehre von der Unerschaffenheit verpflichtend wurde.

Jedoch gibt es noch weitere 135 Verse, in denen Allah auch nicht der Sprecher sein kann, bei denen aber das vorangestellte „Sag“ fehlt. Diese können nach Walter nicht aus den Jahren vor 750 stammen, weil sie sonst wie die anderen 315 Verse mit dem „Sag“ ergänzt worden wären. Er datiert sie in die Zeit der mu’tazilitischen Periode zwischen 833 und 847, als die Lehre von der Unerschaffenheit vorübergehend verboten war. Später, als das Pendel wieder zurückschwang, hätten sämtliche im Umlauf befindlichen Koranexemplare mit diesen 135 uneingeleiteten Versen vernichtet werden müssen, um den Beweis dafür zu verheimlichen, dass der Koran späte Hinzufügungen und Änderungen enthält, ein im Islam bis heute verbotenes Denken. Dies war aber bei seiner inzwischen weiten Verbreitung nicht mehr durchführbar.

Walter zieht diese 135 im Koran verstreuten Verse zu einem Baustein zusammen und prüft die Signatur. Es ergibt sich, dass er mit einer Wahrscheinlichkeit von 999.999 zu einer Million eine eigene Signatur aufweist. Daraus folgt, dass diese Verse in der Zeit von 833-847 eingefügt wurden, als das Dogma von der Erschaffenheit des Korans herrschte.

Trotz dieser 135 Verse, die quasi beweisen, dass der Koran erschaffen ist, ist bis heute jeder, der dieser Lehre folgt, der Apostasie schuldig. Die weitere Schlussfolgerung, dass der Koran keineswegs zu Lebzeiten Mohammeds entstand, sondern erst 200 Jahre später fertiggestellt war, ist ebenfalls verboten.

3.Die Signaturen sind auch Werkzeuge bei der Untersuchung der Sinnhaftigkeit der Einteilung des Korans in mekkanische und medinensische Suren. Diese Einteilung korrespondiert mit der Lebensgeschichte Mohammeds, der Sira, wonach Mohammed In Mekka ein Prediger war und in Medina ein Herrscher. Alle Suren, in denen wenigstens ein Vers auftaucht, der sich mit rechtlichen, sozialen oder politischen Angelegenheiten befasst, werden der medinensischen Zeit zugeschlagen. Die herrschende Lehre geht also von der Hypothese aus, dass sich mekkanische und medinensische Suren thematisch unterscheiden.

Die Hypothese, dass unterschiedliche Themen im Koran unterschiedliche Autoren haben, hat auch Walter zugrunde gelegt und, wie beschrieben, verifiziert. Also müssten die Einteilung in mekkanische und medinensische Suren und die von Walter identifizierten 19 Bausteine miteinander vereinbar sein. Letztere würden sich jeweils vollständig entweder in den so bezeichneten mekkanischen oder medinensischen Suren finden. Tatsächlich lassen sich die 19 Bausteine aber nur jeweils teilweise den beiden Surensorten zuordnen, was den Schluss zulässt, dass diese Einteilung keine reale Grundlage hat.

Walter beschäftigt sich außerdem mit der stilistischen Differenz. Ab wann kann man stilistische Entwicklung mit Hilfe von ATD erkennen? Im Werk Victor Hugos genügen ein paar tausend Zeichen, um eine Veränderung innerhalb von zehn Jahren festzustellen. Die medinensischen Suren umfassen rund 230.000 arabische Zeichen, die mekkanischen 470.000.  Legt man pro Offenbarungsperiode zehn Jahre zugrunde (die mekkanische Zeit dauerte laut Tradition zwölf Jahre), müssten bei dieser Masse an Material spürbare Stilveränderungen vorkommen. Walter findet aber keine. Somit können die sog. mekkanischen Suren nicht im Durchschnitt zehn Jahre früher geschrieben sein als die medinensischen.

Die Unterscheidung zwischen mekkanischen und medinensischen Suren, die ein bisher unhinterfragtes Axiom des Islams und der herrschenden Islamwissenschaft darstellt, ist somit nach Walter gegenstandslos. Die Zuordnung ist künstlich und ohne Bedeutung. Damit wäre auch der Geschichte von der Auswanderung von Mekka nach Medina die Grundlage entzogen, eine Ansicht, die die Forscher von Inârah, wenn auch mit anderer Begründung, teilen.

Ich füge hinzu: Damit hätte auch der Praxis der Abrogation keine Basis mehr, wonach spätere Verse ältere aufheben sollen und wonach die sog. medinensischen Vorrang vor den sog. mekkanischen hätten. Dieses Ergebnis stützt auch meinen (nicht auf mathematischem Wege zustande gekommenen) Befund, dass es keine stichhaltige Chronologie der Entstehung von Koranversen gibt. Wenn die Islamgelehrten behaupten, ein Vers würde durch einen anderen außer Kraft gesetzt, so könnte es genauso gut umgekehrt sein.

4.Walter fasst die Verse mit den vier Erwähnungen des Wortes muhammad in den Suren 3, 33, 47 und 48 zu einem Baustein zusammen. Die Signatur dieses Bausteins weist eine Wahrscheinlichkeit von 999.999 von einer Million auf, dass er von einem einzigen Autor geschrieben wurde, der sich von allen anderen Autoren des Korans unterscheidet.

Bei diesen Versen handelt es sich zudem um Interpolationen, also spätere Einschübe, die vorgenommen wurden, als ein Prophet namens Mohammed offiziell als Gründer des Islams proklamiert war.

Die numismatischen und inschriftlichen Indizien, die Walter für seine These heranzieht, lasse ich hier aus. Es spricht im Ergebnis vieles dafür, dass der Prophet Mohammed eine später entwickelte Figur ist, die mit dem Koran direkt nichts zu tun hat.

5.Die 49 Verse des Korans mit 6.202 Zeichen, die von Christus handeln, bilden einen Baustein, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 999.999 zu einer Million von einem oder mehreren Autoren geschrieben wurden, die sich von den übrigen Koranautoren unterscheiden. Verglichen mit vier Versen mit dem Wort muhammad, zeigt der Messias stärkere Präsenz im Koran. Festzuhalten ist jedoch, dass Jesus im Koran, wie noch im ursprünglichen semitischen Christentum, nur Mensch ist und nicht Teil der göttlichen Dreifaltigkeit. Gerade die Lehre vom dreifaltigen Gott, die im Jahre 325 auf dem Konzil von Nicäa beschlossen wurde, erkennt der Koran ausdrücklich nicht an.

6.Die 40 Verse mit 9.002 Zeichen über das Paradies wurden mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 999.999 zu einer Million von einem oder mehreren Autoren geschrieben, die sich von den übrigen Koranautoren unterscheiden. Erstaunlicherweise erklären diese Verse den Wein zum himmlischen Getränk, obwohl er auf Erden verboten ist, d.h. der Wein muss also grundsätzlich etwas Gutes sein. Walter bietet die Erklärung an, dass der Wein das Symbol des Himmelreichs ist, und nur solche, die glauben, dass das Himmelreich bereits da ist, Wein trinken. Wer Wein trinkt, tut kund, dass Jesus Gott ist. Denen, die glauben, dass Jesus nur ein Mensch und Prophet ist, wie es die semitischen Christen und später die Muslime tun, ist der Wein auf Erden verboten. Nur unter der tatsächlichen Herrschaft Gottes im Himmel ist der Wein erlaubt, aber dann auch in Strömen.

Die muslimischen Islamgelehrten sind sich solcher Zusammenhänge gar nicht bewusst. Das Verbot des Weingenusses ist ein Beispiel dafür, wie der Islam Regeln einführt und die historisch dahinterstehende, meist christliche Theologie, vollständig vergisst. Ich füge hinzu: Die Regeln erstarren und werden ohne Sinn und Verstand eingehalten. Das Ergebnis der Lehre von der Dschahilîya, also der Behauptung, vor dem Islam habe nur Unwissenheit geherrscht, weshalb man über diese Vergangenheit nichts wissen muss, ist ein unwissender, sich selbst nicht kennender Islam. Eine weitere Folge ist die Unkenntnis anderer Religionen, was z.B. dazu führt, Weihnachtsmänner und Osterhasen für christliche Symbole zu halten.

7.Ein weiterer Baustein sind die 35 Verse (10.916 Zeichen) über Frauen. Sie wurden mit einer Wahrscheinlichkeit von 999.999 zu einer Million von einem oder mehreren Autoren geschrieben, die sich von den übrigen Koranautoren unterscheiden. Mit dem Instrument der „Distanz“, das die Signaturen auf Ähnlichkeit überprüft, kommt Walter zu dem Ergebnis,

dass die Bausteine Frauen, Christus und Paradies von einem einzigen Autor stammen, der nach seiner Auffassung ein Nazarener war, also ein Angehöriger des Judenchristentums.

Walter kommt zu dem Schluss, dass die gesamte Theologie des Korans von diesem einen Autor stammt, der sozusagen in einem copy-and-paste-Verfahren das nazarenische Christentum in den Koran eingeschrieben hat. Anzumerken wäre hier, dass die Herleitung des Islams aus dem Judenchristentum in der historisch-kritischen Islamforschung umstritten ist. Die Inârah-Gruppe identifiziert das „altgläubige“, vorkonziliarische syrische Christentum als Ausgangspunkt des Islams. Auch dort ist Jesus aber nur Mensch und nicht Gott. Auf diesen Streit kann hier nicht näher eingegangen werden. Interessenten an dieser Fragestellung seien auf die einschlägigen Beiträge von K.-H. Ohlig und M. Groß in dem erwähnten Sammelband verwiesen.

8.Walter bestätigt die Auffassung, die ich auch an anderer Stelle ausgeführt habe, dass der Islam, d.h. der Koran, die Biographie des Propheten und die Hadithe, ein von den Kalifen der Abbasidendynastie ins Leben gerufenes und kontrolliertes Projekt zu deren Herrschaftssicherung war.

Der Islam war von Anfang an eine politische Ideologie, die als Religion präsentiert wurde. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

9.Walter hatte sich dafür gewappnet, mit seinen Thesen bei der Verteidigung der Dissertation auf starken Widerstand zu stoßen, doch der blieb aus. Sie trafen im Gegenteil auf große Zustimmung. Dies hat wohl damit zu tun, dass in den letzten Jahren eben doch langsam ein Umdenkungsprozess in der Islamwissenschaft eingesetzt hat, getrieben auch von benachbarten Fächern und nicht zuletzt von einzelnen Quereinsteigern.

Man muss sich nach und nach der Auffassung öffnen, dass der Koran ein über einen langen Zeitraum von vielen Autoren entwickelter Text ist.

Auch die Sira, die Lebensgeschichte Mohammeds und darüber hinaus die historische Existenz Mohammeds insgesamt, wird zusehends in Frage gestellt. Walter zitiert den Historiker de Prémare mit den Worten: „Jedwede Biographie über den Propheten des Islams hat nicht mehr Geltung als ein Roman, der hoffentlich historisch sein soll.“

Ein aufgeklärter muslimischer Islamgelehrter, so Walter, kann heute nicht mehr die Position vertreten, dass Mohammed der Gründer des Islams ist, der den Koran als das Wort Gottes verkündet hat.

 

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